Während es vor 1-2 Jahren in einem Zahnzusatzversicherung Vergleich nur auf Leistungen ankam, zählt heutzutage der Faktor Nachhaltigkeit und Beitragsstabilität um so mehr.
Der Verbraucher denkt auch heute noch oft so, dass eine Zahnzusatzversicherung möglichst 100% der gesamten Kosten einer hochwertigen Zahnersatzmaßnahme erstatten soll. Tarife mit einer Erstattung von 70% sind in einem Zahnzusatzversicherung Vergleich kaum gefragt. Was viele dabei nicht bedenken ist ihr eigenes und das Verhalten der anderen Versicherten.Mann stelle sich einfach ein All-YOU-CAN-Eat-Buffet vor. Die Kunden bezahlen eine festen Betrag und essen dafür um so mehr, da sie ihren eigenen Nutzen kurzfristig maximieren möchten, also so satt werden möchten wie möglich. Wer zuviel isst, der verdirbt sich hier natürlich den Magen, der Nutzen sinkt also ab einem bestimmten Grad des Konsums wieder.
Bei einer Zahnzusatzversicherung ist der Zahlbeitrag auf Grundlage der Annahmen zum Versichertenverhalten kalkuliert. Wenn der Versicherte letztendlich sein Verhalten aber ändert, weil er ein All-you-can-eat Verhalten an den Tag legt und beispielsweise 3-4 mal zur Professionellen Zahnreinigung geht, da ihm kurzfristig keine Kosten entstehen, der hat nur wirklich kurzfrisitg gedacht.
Denn die steigenden Kosten werden zu massiven Anpassungen der Beiträge führen müssen, wenn jeder so denkt. Ein Zahnzusatzversicherung Vergleich sollte also auch die Tarife empfehlen, die nachhaltig kalkuliert sind, also Tarife bei denen die versicherte Leistung im Verhältnis zu den angebotenen Leistungen steht und wo das Risiko von Verhaltensentwicklungen in Richtung einer verlorenen Ausgabenkontrolle minimiert wird. Nur so hat der Versicherte auch wirklich etwas von seiner gewählten Zahnzusatzversicherung, denn bezahlen muss er sie schließlich auch in ein paar Jahren noch, eben dann wenn sein Zahnersatzrisiko am höchsten ist.