Wasserbetten und die Belastung für die Statik



DruckversionEinem Freund sendenPDF-Version
Durchschnitt: 3 (1 Bewertung)

Das Wasserbett hat schon so manches Horrormärchen über sich erzählen lassen müssen. So heißt es dass gelegentlich das Wasserbett zu schwer ist, dass die Decke einbricht

Eine oftmals nicht unberechtigte Sorge ist, ob die Böden der Wohnungen beziehungsweise Häuser in der Lage sind das Gewicht des aufgefüllten Wasserbettes zu tragen. Wer kennt Sie nicht die Horrorgeschichten, dass die Decke samt neuem Bett nachgab und wegbrach. Dieses Szenario läuft bei vielen Interessierten vor dem inneren Auge ab und ist nicht selten ein Grund, weswegen man am Ende von dem Kauf zurückschreckt. Doch diese Ängste sind in den meisten Fällen absolut unberechtigt. Denn die nach den Jahren 1900 erbaten Häuser wurden bei der Errichtung so gebaut, dass die Böden eine Belastung von 250 kN aushalten. Diese 250 kN belaufen sich auf je ein Quadratmeter. Wer sich ein normal großes Wasserbett zulegt, der kann damit rechnen, dass sein Bett ungefähr 800 kg wiegt und das Gewicht so ohne Schwierigkeiten von den Decken getragen werden kann. Da das Wasser sich nicht nur auf einer Stelle befindet, sondern auf einer größeren Fläche kann man sagen, dass pro Quadratmeter ungefähr 80 kg Gewicht zu erwarten sind. Wasserbetten können also ohne Sorge in fast jeder Wohnung und jedem Haus aufgestellt werden. Wer sich jedoch nicht ganz sicher ist, der kann sich auch bei seinem Vermieter informieren. Der Vermieter muss zu jeder Zeit Auskunft geben können, ob ein Wasserbett aufgebaut werden kann beziehungsweise das Gewicht für die Decken tragbar ist.



Autor: Alexandra Petera



 

Als Autor registrieren | Autorenrichtlinien | Kontakt/Impressum | Startseite Online Artikel verfassen

Sie sind hier: Wasserbetten und die Belastung für die Statik