Vom Fallhut bis zur Kordelverbannung - Kindermode im Wandel



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Kindermode muss heute nicht nur modische, sondern auch sicher sein.

Wer sich die Darstellung von Kindern auf kunstgeschichtlichen Gemälden anschaut, wird feststellen, dass nicht nur die Erwachsenenmode eine interessante Entwicklung durchgemacht hat. Auch die Kinderkleidung unterliegt den modischen Strömungen ihrer Zeit und das nicht erst seit dem 21. Jahrhundert. Bei der Jungenkleidung ist das besonders deutlich. Bis in das 19. Jahrhundert trugen nicht nur die Mädchen, sondern auch die Jungs bis zu ihrem 5. oder 6. Lebensjahr ein bodenlanges Kleid. Dies war die übliche Kinderkleidung in den adeligen und gutbürgerlichen Kreisen. Die Hose wird erst ab dem 19. Jahrhundert das typische Beinkleid für Jungen. Die Entwicklung der Mädchenmode nähert sich ab da der Damenmode an. Mädchen mussten schon früh ein Korsett tragen, damit dieses den Körper günstig forme. Auch bei den Kleinkindern gab es eine andere Bekleidung als wie wir sie von heute kennen. Ein Kind das Laufen lernt, trug auf dem Kopf einen Fallhut, der es vor Stürzen auf die Stirn schützen sollte. Dieser Hut bestand aus einem gepolsterten Ring, der mit einem Kinnband befestigt wurde. Heute muss Kindermode zwar ähnlichen Alltagsituationen stand halten, doch hat sich der Anspruch an die Sicherheit der Kleidung etwas verändert. Inzwischen werden vor allem Kordeln und Bänder an Kinderbekleidung verbannt, da diese sich beim Spielen verheddern können und dies bereits zu Unfällen beispielsweise auf dem Spielplatz geführt hat. Der modische Aspekt ist aber auch heuten noch wichtig geblieben. Kindermode ist in ihrer Ausgestaltung jedoch viel verspielter und bunter als Erwachsenenmode.
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Autor: Kathrin Althaus



 

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