Hoffnung für Afrika dank Telemedizin



DruckversionEinem Freund sendenPDF-Version
Noch keine Bewertungen vorhanden

Telemedizin ist die neue Hoffnung für Afrika. Mittels Internet und anderer neuartiger Technolgien kann Kranken in Ländern der Dritten Welt von Ärzten in medizinischen Zentren geholfen werden – das ist schnell, kostengünstig und rettet Leben.

Es gibt eine neue Hoffnung für Entwicklungsländer: Krankheiten können in Drittweltländern heute mittels neuartiger Technologien einfacher diagnostiziert werden. Dr. Einterz engagiert sich für bessere Gesundheitsversorgung in Afrika und lobt die Entwicklung der Telemedizin. Über das Internet können hier Krankheiten von Ärzten in anderen Städten oder gar Ländern behandelt werden.

Doch Dr.Einterz weist auch darauf hin, dass es noch Hürden zu bewältigen gibt. Die eigentlichen Probleme müsse man in diesen Ländern nämlich zuerst lösen, bevor Telemedizin ihren vollen Nutzen entfalten könne – und das sind Mangelernährung, das Fehlen von Trinkwasser, medizinische Grundversorgung, keine gut ausgebauten Straßen und Transportmittel und Bildungschancen für die Bevölkerung.

Verteufeln will sie die Telemedizin aber keineswegs. Sofern es gut ausgebildete Nutzer gibt, die mit Computern umzugehen wissen, seien diese eine große Erleichterung. Im Kampf gegen Krankheiten und Seuchen, die diese Länder fest in ihrem Griff haben, kann Telemedizin allerdings nichts ausrichten – da sie in erster Linie zur Diagnose hilfreich ist. Doch die entsprechenden Medikamente für diese Leiden sind längst bekannt. Das Problem sind die mangelnden Mittel.

Telemedizin hat dennoch einen großen Pluspunkt: Sie ist kostengünstig. Mit ihr kann ein Zehnfaches der Patienten für die Kosten, die mittels konventioneller Behandlung ein einzelner Patient benötigt, behandelt werden. Dabei werden über das Internet Daten und Befunde in medizinische Zentren in größeren Städten oder im Ausland gesandt, und entsprechende Antworten können innerhalb kürzester Zeit zurückkommen, anstatt Patienten mühsam mit einem langwierigen Transport und für teures Geld in andere Krankenhäuser zu verlegen.



Autor: Peter Schippl



 

Als Autor registrieren | Autorenrichtlinien | Kontakt/Impressum | Startseite Online Artikel verfassen

Sie sind hier: Hoffnung für Afrika dank Telemedizin