Energiekosten langfristig senken - mit einem Passivhaus



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Ein Passivhaus ist, im Gegensatz zum Massivhaus, ein Gebäude mit sehr guter Wärmedämmung, sodass keine normale oder klassische Heizung im Winter nötig ist.

Weiterhin überflüssig ist hierbei eine klassische Kühlanlage im Sommer. "Passiv" ist so ein Haus deswegen, weil die Deckung des benötigten Wärmebedarfs durch passive Quellen erfolgt. Das kann zum Beispiel Sonneneinstrahlung sein. Dadurch findet ein niedriger Energieverbrauch statt.

Ein Passivhaus hat im Gegensatz zu einem Massivhaus eine speziell entwickelte Wärmedämmung. Die Energieverluste durch die normale Transmission und Lüftung müssen zwingend reduziert werden. Um das zu erreichen ist eine gute Wärmedämmung aller Umfassungsflächen, zum Beispiel Wänden und Fenstern, erforderlich. So ist auch die Vermeidung von Wärmebrücken und Undichtheiten zwingend nötig. Anders als beimMassivhaus sind die Fenster in einem Passivhaus sind meist dreifach verglast. Extra für diese Bauform sind spezielle Fenster erhältlich.

Nicht außer Acht zu lassen ist auch die Lüftung. In Passivhäusern werden geeignete Lüftungsanlagen eingebaut und installiert. Die notwendige und kontrollierte Wohnraumlüftung dient der Begrenzung von natürlichen Wärmeverlusten. Der Austausch der Luft im Haus selbst sollte alle ein bis vier Stunden ausgetauscht werden. Hierfür ist die Passiv- oder auch Aktivlüftung möglich. Die Wahl des geeigneten Systems ist vom Bau selbst abhängig.

Zu guter Letzt ist auch ein Heizsystem im Passivhaus wie auch im Massivhaus sehr wichtig. Jedoch bestehen auch hier gewisse Unterschiede. Zu einem sehr großen Teil geschieht die Wärmeabgabe durch Personen und Geräte, die sich im Haus befinden, oder auch durch die Sonneneinstrahlung durch die Fenster. Der Rest des Wärmebedarfs wird durch andere Quellen erzeugt. Dies können zum Beispiel Fernwärme oder auch eine Gasheizung sein.

Natürlich ist so ein Hausbau auch mit erheblichen Kosten verbunden, die beim Bau eines normalen Massivhauses geringer oder auch gar nicht anfallen. Die Amortisationszeit beträgt hier im Normalfall um die 10 Jahre. Die Mehrkosten im Passivhaus können zum Beispiel die erhöhten Kosten für die besondere Wärmedämmung sein. Minderkosten sind beispielsweise die geringeren Unterhaltskosten für Warmwasser und Heizung.

von Terence Müller
terence@inlife.de




 

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