Ecuador – Das Land mit den vier Gesichtern



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viele kulinarische Erlebnisse bietet das Land mit den vier Gesichtern

Über Ecuador weiß man, dass es am Äquator, wie der Name schon verrät und dass es zu Lateinamerika gehört. Viel mehr wissen die meisten Menschen aber nicht darüber. Dabei hat dieses, im Vergleich zu anderen Ländern Südamerikas, kleine Land einiges zu bieten. Bei einer Größe von 283.560 km² hat es die unterschiedlichsten Vegetationen, die man nur selten auf so kleiner Fläche antrifft. Man findet dort im Osten das Amazonasgebiet, einmal vertikal durch die Mitte die Anden, westlich die Küste und rund tausend Kilometer von der Küste entfernt, direkt im Pazifik befinden sich die Galapagos-Inseln, die auch zur Republik von Ecuador gehören.
Auch kulinarisch gibt es in diesen vier Regionen große Diversitäten. An der Küste und auf den Galapagos-Inseln werden natürlich bevorzugt Fisch und Meeresfrüchte in verschiedensten Variationen mit Gewürzen und Geräten aus dem Gastrobedarf zubereitet. Vor allem die „Ceviche“ wird von den Einheimischen und Touristen gerne gegessen. Das ist eine kalte Suppe, die entweder Fisch oder Garnelen beinhaltet und variiert dazu, gibt es meistens noch Zwiebel und Zitrone.
 
In den Anden hingegen wird als Delikatesse das „Cuy“ gehandelt. Für die meisten unvorstellbar, aber in dem Land direkt am Äquator isst man tatsächlich Meerschweinchen. Zubereitet wird es allerdings nur an besonderen Festen oder Feierlichkeiten. Des Weiteren findet man in den Hochgebirgen auf der Speisekarte vielerlei Suppen. Manch einer nennt Ecuador auch das Land der Suppen, da man diese eigentlich immer als Vorspeise isst und auch noch zahlreiche Variationen von Suppen dort kocht. Besonders beliebt ist dort eine Hühnerbrühe mit Nudeln, Kartoffeln und Hühnerfüßen, die von den Einheimischen komplett abgenagt werden. Als kleinen Snack dazu gibt es noch „Canguil“, in Deutschland bekannt als Popcorn, nur in salziger Variante. Das tut man sich in die Suppe und lässt es etwas erweichen.
 
Im Regenwaldgebiet bekommt man oft gegarten Fisch mit Yuca, auch Maniok genannt. Viele vergleichen diese stärkehaltige Wurzelknolle mit Kartoffeln, da die Konsistenz in etwa gleich und auch die Farbe bei beidem Gelb ist.
 
Wer nicht ganz so experimentierfreudig ist, wird an jeder Ecke Bananen finden, die in Ecuador in Massen angebaut werden. Verarbeitet wird sie in verschiedenen Arten und wenn man generell Bananen mag, wird einem die Banane auch nicht aus den Ohren kommen. Und zu trinken gibt es natürlich jede Menge Gläser Rum, den man nur in Lateinamerika so günstig und in so guter Qualität bekommt.



Autor: Felix Rassel



 

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