Der Wechsel auf Office 2010 aus Schulungssicht



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Ab 2014 stellt Microsoft den Support für Office 2003 ein. Dann sollte spätestens der Abtausch mit einer anderen Office Version erfolgen.

Das MS Office Paket ist seit vielen Jahren der Standard auf Windows Computern. Es gibt nicht viele Firmen, die auf vergleichbare Lösungen wie z.B. Staroffice oder OpenOffice setzen. Ein wichtiges Argument für die Lösung von Microsoft ist das weit verbreitete Anwenderwissen. Bei Bewerbungen gehören Kenntnisse in Word, Excel, Outlook und PowerPoint je nach ausgeschriebener Stelle zu den erwarteten Voraussetzungen. Dieses für Microsoft Office bereits vorhandene Wissensfundament findet man bei anderen Herstellern nicht. Wer auf Staroffice, OpenOffice und Co. setzt, sollte sich daher sehr genaue Gedanken über ein effizientes und effektives Lernkonzept machen.
Grundsätzlich bietet sich auch hier eLearning als eine vielversprechende Lösung an, welche die Schulung der Belegschaft zu bezahlbaren Kosten leisten kann. Mit dem in Office 2007 eingeführten Bedienungskonzept – den sogenannten Ribbons – ist Microsoft ein großes Risiko eingegangen. Das Bedienungskonzept hat sich so dramatisch geändert, dass aus Anwendersicht ein Wechsel von MS Office 2003 auf Office 2007 schwieriger erscheint als ein Wechsel auf beispielsweise OpenOffice. Excel Profis müssen aufs Neue Excel lernen - das klingt wie ein schlechter Witz. Viele Unternehmen haben mit dem Wechsel aus diesem Grund bisher gewartet und beobachtet, ob sich die neue Benutzerführung durchsetzt.
So mancher wird sich gewünscht haben, dass in Microsoft Office 2010 wieder die alte Menüleiste erscheint. Die großformatigen Ribbons, welche die Menüleiste ersetzt haben, finden sich auch in MS Office 2010 wieder. Ein weiteres Abwarten mit der Migrations-Entscheidung ist nur bedingt möglich, da in ca. drei Jahren der Support für MS Office 2003 eingestellt wird. Die Schulungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter sind mit der neuen Version sehr umfangreich. Mit Office 2010 eLearning Kurse können die notwendigen Fähigkeiten interaktiv und zeitlich flexibel vermittelt werden. Dadurch können die Anwenderschulungen zeitlich und finanziell geschultert werden. Dieses Angebot an Lernsoftwareanbietern gibt es beispielsweise für Starmoney nicht. Das Anwenderwissen bezüglich der Ribbons wird sich ohnehin in den kommenden Jahren wieder langsam aufbauen.
Auch wenn die drastische Veränderung des Bedienungskonzeptes für Microsoft einige Risiken birgt, bleibt der Vorteil für Unternehmen bezüglich der weit verbreiteten Programmkenntnisse auch in Zukunft bestehen.




 

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