In der Wissenschaft versucht man schon seit einiger Zeit Lebewesen zu klonen. Das Content Spinning verfolgt ein ähnliches Ziel, legt aber bewusst Wert darauf, dass nur die inneren Werte (der sog. Content) gleich bleiben. Die "Umhüllung" (also die reelle Wortwahl) kann dabei sehr wohl variieren.
In diesem Beitrag geht es um eine Technologie, die sich in den letzten Monaten immer weiter verbreitet hat. Die Rede ist hier vom sog. Article Spinning.
In der Wissenschaft versucht man schon seit einiger Zeit Lebewesen zu klonen. Das Content Spinning verfolgt ein ähnliches Ziel, legt aber bewusst Wert darauf, dass nur die inneren Werte (der sog. Content) gleich bleiben. Die "Umhüllung" (also die reelle Wortwahl) kann dabei sehr wohl variieren. Zusammengefasst möchte man also aus einem Artikel viele zusätzliche erstellen, die dem Sinngehalt nach gleich, dem Erscheinungsbild nach aber verschiedenartig sind.
Die Einsatzgebiete für das Text Spinning sind mannigfaltig, fokussieren sich aber an und für sich auf den Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Hier ist nämlich die Erzeugung von Content ein wohlbekanntes Problem. Content braucht man nicht nur für die eigene Internetpräsenz sondern auch zur Generierung von sog. Satellitennetzwerken.
Um das Text Spinning zu kapieren, muss man sich den Begriff der Spyntax deutlich machen. Damit ist eine bestimmte Syntax gemeint, mit der man einen Artikel markieren muss. Diese besteht min. aus drei verschiedenen Zeichen:
1. Einer Startmarkierung 2. Einer Separationsmarkierung 3. Einer Endmarkierung
Das sieht zum Beispiel so aus:
[Dennis~Paula~Paul~Franziska] schlendert in den Garten
Hierbei wurde ~ als Separator gewählt während [ und ] den Bereich für das Spinning öffnen respektive schließen. Aus einem Bereich, der auf diese Art und Weise gekennzeichnet ist, wird jeweils genau ein Wort gewählt.
Selbstverständlich reicht es noch nicht aus, einen Artikel einzig in der oben gezeigten Art und Weise zu präparieren. Um nun auch wirklich Gebrauch davon machen zu können, benötigt man noch ein Programm, das diese Spyntax erkennt und wirksam einsetzen kann.
Ein Tool, dass genau dafür erfunden wurde, nennt man Article Spinner. Die primitiven Vertreter dieser Gattung können meist auch nicht viel mehr, als Spyntax zu erfassen und diese umzusetzen. Gütemäßig bessere Spinner warten im Kontrast dazu noch mit Features wie integrierten Thesauri und Favoritenspeicherung auf.
Man darf nicht den Fehler machen, die Funktionen eines Article Spinners als Automatismus zu betrachten. Das mag auf die Auswertung der Spyntax zutreffen, aber einige Article Spinner werden auch damit beworben, dass sie die Erstellung der Spyntax automatisiert durchführen können.
Die automatischen Vorgänge stützen sich entweder darauf, dass beliebige Texte aus dem World Wide Web heruntergeladen werden, oder es werden Synonymtabellen zu Rate gezogen. Dabei werden dann stupide als Synonyme gekennzeichnete Wörter in Spyntax markiert. Dass dabei der resultierende Text für einen Menschen kaum noch sinnvoll lesbar ist, dürfte klar sein.
In diesem Artikel wurde ein Überblick über das Text Spinning geliefert und es wurde eine Softwaregattung vorgestellt, die dieses Content Spinning implementiert. Als Haupteinsatzgebiet wurde die Suchmaschinenoptimierung identifiziert.