Bauaufzüge als Lastenträger



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Wie Bauaufzüge als Lastenaufzüge funktionieren, soll hier eingehender beschreiben werden.

Lastenaufzüge werden für die unterschiedlichsten Zwecke benötigt. Es gibt entsprechende Lastenaufzüge mit und ohne Personenbeförderung aber auch vom Einsatzgebiet gibt es Unterschiede. So sind in vielen Unternehmen Lastenaufzüge starr vorhanden, um bestimmte Produktionsprozesse zu automatisieren, aber auch im Baugewerbe ist oft ohne einen Lastenaufzug kein auskommen mehr. Um eine Baustelle oder ein Bauvorhaben im Materialtransport effektiv zu gestalten, werden Lastenaufzüge eingesetzt. Sie dienen dem sicheren Transport von Material in höhere gelegene Stockwerke und erleichtern dem Baupersonal somit die Arbeit. Aber auch mittels eines Lastenaufzuges können höhere Lasten in kürzer Zeit transportiert werden. Wenn sie zum Einsatz kommen, dienen sie als kostengünstigere Alternative gegenüber einem Kraneinsatz oder es ist für einen Kran schlicht nicht ausreichend Platz vorhanden.

Denn neben ihrer Eigenschaft des Materialtransportes gelten sie auch als recht platzsparend in ihrem Einsatz. Ob als Horizontal- oder Schrägaufzug, je nach Anforderungsprofil gibt es verschiedenen Typen. Dachdecker bevorzugen beim Einsatz von einem Lastenaufzug gern den Schrägaufzug, um ihr Material schnell und ohne große Kraftaufwendung auf das Dach zu bekommen. Bei Dachdeckern fehlt auch oft einfach die Gelegenheit, an anderer Stelle einen Materialtransport durchführen zu können. Schrägaufzüge sind prinzipiell vom Personentransport ausgenommen. Über Schrägaufzüge dürfen ausschließlich nur Materialien und Werkzeuge transportiert werden. Schrägaufzüge sind auch bis 500 kg Lastannahme begrenzt. Individuelle Begrenzungen sind der Betriebsanleitung zu entnehmen. Schrägaufzüge sind schnell zu montieren und wieder zu demontieren. Sie werden auch gern bei Umzugsunternehmen eingesetzt, da man sie recht flexibel einsetzen kann. Oft sind sie auf einen Mitläufer als Anhänger montiert.

Bauaufzüge, mit denen Personen transportiert werden dürfen, sind speziell gesichert und gekennzeichnet, da hier besondere Sicherheitskriterien den Vorrang haben. Wer Personen auf einen reinen Aufzug mitfahren lässt macht sich strafbar und verstößt gegen Vorschriften der Bauberufsgenossenschaft. Die meisten Bauaufzüge sind funktional seit den 80'er Jahren nach dem Prinzip der Zahnstangen-Ritzel ausgelegt. Dabei sind Zahnstangen an Gittermasten montiert, an denen die jeweiligen Kabinen hoch und runter fahren können. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor, aber auch der Einsatz von Dieselaggregaten ist üblich. Man bezeichnet sie auch als Kletteraufzüge. Die Geschwindigkeit, in der sie die Höhen absolvieren ist recht unterschiedlich. Je nach Hersteller und Kapazität legen sie 24 bis 100 Meter je Minute zurück. Solche Aufzüge dürfen nur spezielle Personen mit Unterweisung bedienen. So wie die Geschwindigkeit, so ist auch die Lastkapazität von Bauaufzügen recht unterschiedlich. Beginnend bei 100 kg bis unter Umständen 10 Tonnen Gewicht können mit Bauaufzügen bewegt werden. Dabei sind Förderhöhen bis 75 Meter keine Seltenheit. Bei hohen Gebäuden werden auch oft sogenannte Doppelfahrkörbe eingesetzt. Dabei sind zwei Fahrkörbe gegenüber am Gittermast befestigt, und werden getrennt von einander bedient.

 



Autor: Petra Heiffel



 

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