Abmahnungen: neue Einkommensquelle für viele Anwälte



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Eine Abmahnung ist stets ein Ärgernis für den Betroffenen, gleichzeitig jedoch eine gute Verdienstmöglichkeit für viele Anwälte. Da man allein nicht dagegen vorgehen kann, ist es sinnvoll, selbst auch einen Anwalt einzuschalten.

In den letzten Jahren hat man in Deutschland sehr häufig das Wort „Abmahnwelle“ gehört. Damit ist die Vielzahl von Abmahnungen gemeint, die immer wieder – zu tausenden – innerhalb Deutschlands verschickt werden. Besonders seitdem das Internet in immer mehr Haushalten verfügbar ist, erschließen immer mehr Anwälte diese neue „Einkommensquelle“. Eine Markenrecht Abmahnung oder ein Mahnschreiben wegen Filesharing hat sich der unzureichend informierte Internetnutzer schneller eingehandelt als ihm lieb sein kann. Doch die Anwälte freut es natürlich, denn sie verdienen daran. Diejenigen jedoch, die eine Abmahnung durch die Kanzlei Waldorf oder eine andere Abmahnkanzlei erhalten, stehen oft erst einmal vor größeren  finanziellen Problemen. Denn teuer wird es auf jeden Fall, wenn ein Mahnschreiben im Briefkasten landet. Den Anwälten hingegen flattern die Aufträge für Abmahnungen nur so ins Haus bzw. die Kanzlei. Dies liegt daran, dass den Auftraggebern keine Kosten entstehen. Beinahe unglaublich aber doch wahr: der Abgemahnte hat hierzulande das Honorar des gegnerischen Anwalts zu begleichen. So verwundert es nicht, dass beispielsweise Musik- und Filmunternehmen, deren Produkte im Internet illegal heruntergeladen werden können, die Übeltäter rigoros verfolgen lassen.
Hat man erst einmal eine Abmahnung erhalten, so bleibt nicht mehr allzu viel, was man dagegen unternehmen kann. Am sinnvollsten ist es stets, selbst auch einen Anwalt einzuschalten. Niemals sollte man ein Mahnschreiben einfach ignorieren, denn dies könnte sehr unangenehme Konsequenzen haben.




 

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